Mi

19

Aug

2015

Einfluß der Fußstellung auf das Gleichgewicht

 

Beim genaueren Betrachten unserer Füße kann man unterschiedliche Fußformen und Fußstellungen entdecken. Fehlstellungen und Verformungen können Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsapparat haben.

1. Fußkippung nach innen oder nach außen

Die Fußkippung nach innen wird Pronation genannt. Bei der Pronation hebt der äußere Fußrand bei gleichzeitigem Absinken des mittleren Fußrandes. Das Gegenteil, nämlich die Fußkippung nach außen, wird als Supination bezeichnet. Die Supination beschreibt die Hebung des mittleren Fußrandes bei gleichzeitiger Senkung des äußeren Fußrandes.

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ankle_Pronation_Position.png?uselang=de
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ankle_Pronation_Position.png?uselang=de

2. Die Form des Fußgewölbes

Am häufigsten verbreitet ist eine verminderte Ausprägung des Fußgewölbes (geschwungene Anordnung der Fußknochen, die auf der Unterseite des Fußes einen Hohlraum bildet). Hierbei senkt sich das Fußgewölbe und der Hohlraum zwischen der Unterseite des Fußes und dem Boden wird kleiner (schwach ausgeprägter Plattfuß). Das Gegenteil stellt die ausgeprägte Fußwölbung dar. Der Abstand zwischen dem Boden und der Fußunterseite ist vergrößert (schwach ausgeprägter Hohlfuß).

3. Die Fußstellung

Wie im nachfolgenden Video zu erkennen ist, kann ein nach außen gerichteter Fuß einen Einbeinstand negativ beeinflussen. Zu erkennen ist die verstärkte Rollbewegung des Fußes nach innen.

Die nach vorne gerichtete Fußstellung ermöglicht hingegen einen ruhigeren und somit stabileren Einbeinstand.

In den Alltag oder die sportliche Aktivität übertragen (siehe Titelbild), vermindert der nach außen gerichtete Fuß und Oberschenkel die Standsicherheit. Der Abdruck beim Gehen erfolgt mit einer verkleinerten Abdruckfläche über den Großzehballen. Der Einsatz des Vorfußes und der Zehen ist eingeschränkt. Der Gang kann nun adynamisch und schwerfällig wirken.

Bevor wir beim Gehen einen Schritt setzen, erfolgt ein Abdruck des Vorfußes und der Zehen vom Boden. Dieser Abdruck verschafft uns beim Gehen die notwendige Zeit, um das Schwungbein nach vorne zu setzen und sicher aufzukommen. Der Gang wirkt durch einen deutlichen Abdruck auf den Bobachter dynamischer und leichter. Die beste Voraussetzung für einen guten Fußabdruck ist die nach vorne ausgerichtete Fußstellung.

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